Deutschlands Beste Klinik-Website

28.01.2019 · ca. 4 Minuten Lesezeit

Die Gewinner für den 16. Award um »Deutschlands Beste Klinik-Website« stehen nach einem aufwendigen Bewertungsverfahren und durch die abschließende Bewertung der Jury in Nürnberg fest.

Die Top-10 für den Award Deutschlands Beste Klinik-Website

Platz 1: Klinikum Dortmund

Platz 2: Klinikum Ludwigshafen

Platz 3: Barmherzige Brüder Krankenhaus München

Platz 4: Kliniken der Stadt Köln

Platz 5: Städtische Kliniken Mönchengladbach

Platz 6: Rotkreuzklinik Lindenberg

Platz 7: Städtisches Klinikum München

Platz 8: Alfried Krupp Krankenhaus

Platz 9: Marienhospital Stuttgart

Platz 10: Diakonie-Klinikum Stuttgart

Sonderpreis Medizin für das beste »Entlassmanagement«: Bodden-Kliniken Ribnitz-Damgarten

Der Award

Es war wieder ein erfolgreicher Award um Deutschlands Beste Klinik-Website, die 16. Veranstaltung seit 2003. Eine sieben-köpfige Experten-Jury hat den verdienten Gewinner in einem mehrstufigen Analyseverfahren ermittelt: das Klinikum in Dortmund. Auf Platz zwei folgt ein weiteres große Klinikum, das Klinikum Ludwigshafen. Den dritten Platz beim 16. Award belegte das Barmherzige Brüder Krankenhaus aus München. Der medizinische Sonderpreis wurde in diesem Jahr für das beste Entlassmanagement auf der Homepage ausgerufen und geht an den Onlineauftritt der Bodden-Kliniken Ribnitz-Damgarten. Die Preisverleihung findet dieses Jahr im Rahmen eines Forums zum Thema »Klinik-Website und Online-Marketing« bei Novartis in Nürnberg am 26. März statt. Der Aufwand des Awards um »Deutschlands Beste Klinik-Website« bleibt im Jahr 20182019 wieder ungeschlagen. Neu eingearbeitet wurden Kriterien zur Prüfung des Entlassmanagements sowie zur Begutachtung der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung, ein Thema, das seit 2018 alle Branchen beschäftigt. Beim deutschlandweiten renommiertesten Wettbewerb seiner Art haben sich 158 Krankenhäuser und Kliniken mit 30 angegliederten medizinischen Versorgungszentren und 418 Schwerpunktzentren beworben. Teilnahmeberechtigt waren alle Krankenhäuser, die ihren Sitz in Deutschland haben. Nahezu alle Klinik-Websites überzeugten beim 16. Award erneut durch einen hohen Standard von Patientenorientierung und Professionalität.

Die Jury

Eine ausgewählte Jury wählte im November im letzten Jahr bei Novartis in Nürnberg aus der Vorauswahl der wissenschaftlichen Gutachter den Sieger des Wettbewerbs aus über 150 nominierten Kliniken aus. Zu den bereits erfahrenen Jurymitgliedern zählten beim diesjährigen Award Herr Günter Schigulski vom Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. aus Berlin, Herr Gerhard Kouba vom Bund zur Förderung Sehbehinderter e.V., Herr Heiko Ries vom Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter e.V. in Landau sowie Frau Claudia Küng vom Health Care Bayern e. V. aus München. Zum ersten Mal Teil der Jury waren ein Industrievertreter von Novartis Pharma sowie Dr. Borst, Apotheker am Universitätsklinikum in Erlangen. Als Mitgründer und Jurymitglied der ersten Stunde war Prof. Dr. Dr. Frank Elste von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach vom Campus Bad Mergentheim unter den Experten vertreten. Die Jury beurteilte in einem verkürzten Analyseverfahren die Lesbarkeit, Gestaltung und Struktur der Webauftritte, die medizinischen und organisatorischen Informationen für Patienten sowie für Besucher. Außerdem konnten technische Besonderheiten auf der Homepage bewertet werden. Im Vergleich zu den Vorjahren waren erneut Verbesserungen im Bereich des Responsive Designs, also der Darstellung von Inhalten auf allen unterschiedlichen Endgeräten, zu sehen. Noch vor Jahren fokussierte Themen, wie die Barrierefreiheit, scheinen aber in Vergessenheit zu geraten sein. Dies wurde vor allem von dem Patientenvertreter, Herrn Kouba vom Bund zur Förderung Sehbehinderter, zu Recht bemängelt. Auch im Vorjahr war dies bereits ein Diskussionspunkt auf der Tagung in Novartis. »Das Jahr 2018 war das Jahr der Datenschutzgrundverordnung und dabei sind Themen, wie die Barrierefreiheit, einfach vergessen worden. Auch wenn die DSGVO alle Branchen intensiv im vergangenen Jahr beschäftigt hat, so kann das nur eine Erklärung für die Nachlässigkeit der Kliniken sein.«, so der wissenschaftliche Projektleiter Prof. Elste. Die Kriterien zur Analyse der Webseite durch die Experten basieren auf den aktuellen Forschungsergebnissen der Hochschul-Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Elste.

Die Auswertungen

Jede teilnehmende Klinik erhält ab Januar 2019 ihr Wettbewerbsergebnis, eine individuelle Stärken-Schwächen-Analyse sowie detaillierte Verbesserungsvorschläge für ihre Website. Darüber hinaus wird das imedON-Zertifikat der Initiative Medizin Online (imedON) aus Bad Mergentheim verliehen, das die Patientenfreundlichkeit einer Website nachweist. Unabhängig von der Platzierung erhält es jede Klinik, die die Kriterien für das Zertifikat erfüllt. Es gilt bis zum 31.12.2020 und kann in Form eines Siegels für Besucher gut sichtbar auf der jeweiligen Klinik-Website angebracht werden. Die Preisverleihung wurde für den 16. Award komplett neu konzipiert und findet am 26. März 2019 bei Novartis in Nürnberg statt. Dabei wird die Übergabe der Trophäen in ein Forum zum Austausch der Krankenhäuser untereinander eingebaut. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentieren die Top-11 ihre Sichtweise auf die Beste Klinik-Website, stellen Best-Practice-Beispiele dar und ermöglichen einen Austausch des Know-hows der Kliniken. Es gibt keine andere Veranstaltung, bei der so viele Preisträger auf einem Platz versammelt sein werden. Exklusiv den Top-10 und dem Gewinner des Sonderpreises steht die kostenlose Teilnahme an dem halbtägigen Kongress in den Räumen von Novartis in Nürnberg offen.

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